Der Titel fasst grob zusammen, was sich in den letzten Wochen bei mir so abgespielt hat. Ich war im Urlaub und hatt kurz danach einiges auf Arbeit zu tun, so dass ich abends meist zu erledigt war, um noch was schriftliches zu Stande zu bringen. Dennoch habe ich fleißig gesammelt.
Als Vorbereitung zur Eröffnung der Grillsaison, wurd fleißig mariniert, geschnippelt, eingefettet und gewickelt, was das Zeug hielt. Vor allem die Maiskolben, von denen ich einen konventionell mit Magarine und Kräutersalz bestrichen und den anderen mit Kräutertapenade mariniert hatte, waren sehr sehr lecker. Mein veganer Kartoffelsalat kam bei unseren Gästen ebenfalls sehr gut an, was mir wieder zeigte, dass Pinienkerne mittlerweile zu meiner Geschmackswunderwaffe in der Küche zählen. Sehr lecker und eine ebenfalls gute Fleischalternative zum Grillen, die dabei noch leicht zu machen ist, sind “Gemüsebomben”. Dem ein oder anderen mögen diese unter Fetabomben bekannt sein, allerdings lässt sich der Feta hier auch aussparen. Einfach das Gemüse welches man am liebsten mag kleinschnippeln, dann mit Kräuternn und Öl oder einer fertigen Kräutertapenade mischen,nach Lust und Laune ein paar Kerne oder Nüsse dazu und dann gut in Alufolie einwickeln. Das ganze dann auf den Grill legen und schön durchziehen lassen, dass ganze ist dann wie eine kleine Gemüsepfanne und wirklich lecker.

Mein Urlaub führte mich zunächst nach Berlin. Vorher hatte ich mich bei Happy Cow über gute Essensmöglichkeiten und vegane Shops in unserer Hauptstadt informiert und stieß dabei auf den Laden Veganz, welcher Bäcker, Shop, Cafe und Open-Kitchen zugleich darstellt. Auf dem Hinweg kamen wir erstmal schön in einen Regenguss, so dass wir völlig durchnässt und tropfend ankamen. Angekommen im Veganz bestellten wir Kuchen und Chai Latte, wurden mit Handtüchern versorgt und kamen mit dem Chef ins Gespräch. Das Konzept des Ladens hat mich wirklich beeindruckt. Vom Chef erfuhren wir viel über die im Shop angebotenen Produkte und über die Zutaten für die einzelnen furchtbar leckeren Kuchen- und Tortenstücke, die wir uns reinmümmelten. Anschließend lud er uns am nächsten Tag zum veganen Brunch ein und wir folgten dieser Einladung sehr gerne. Ich aß am nächsten Tag so viel ich konnte, nicht, weil ich sozusagen was für “mein Geld” bekommen wollte, sondern weil ich alles probieren wolllte und es war wirklich fantastisch. Es gab Rohkostbrot aus Nüssen, Sojagyros und Rührtofu, unzählige ausgefallene Salate, Humus und weitere leckere Dips, lecker belegte Canapés u.v.m. Der Koch hatte sich selbst übertroffen, am besten schmeckte mir ein Desert, welches aus Chiasamen und einem Fruchtsalat bestand und sehr frisch und fruchtig schmackte, die Chiasamen gaben dem ganzen einen getreidigen Geschmack, was hervorragend harmionierte.
In Berchtersgarten war ich dann für eine Woche in einem Wellnesshotel im Urlaub. Ich hatte vorher schon dort angerufen, um abzuklären, ob es möglich wäre, dass ich abends beim Menü eine vegane Variante bekommen könnte und siehe da, es gab für mich eine vegane Vorsuppe, ein veganes Hauptgericht und lecker Obstsalat zum Nachtisch. Ich war glücklich und meine Waage auch, denn die hat mir heute verraten, dass ich bereits 7,7 Kilo seit dem 1. Januar abgenommen habe und ich kann euch verraten, ich esse und esse und esse und esse und genieße es einfach. So habe ich dann schließlich am Ostermontag für einen Freund gekocht, der der Meinung war das veganes Essen nicht sonderlich gut schmecken kann. Meine gefüllten Paprika und mein Seitangulasch haben ihn dann allerdings vom Gegenteil überzeugt und er leckte fast die Pfanne aus. Wieder einmal konnte ich also einen weiteren Freund zeigen,d ass die vegane Küche viele jkulinarische Möglichkeiten bietet.

Euch noch ein schönes Wochenende!!!!!