Einjäriges Jubiläum und gute Vorsätze…

nun ist es also um – das vegane Jahr liegt hinter mir und mit Freude kann ich sagen, dass noch viele weitere kommen werden. Das Jahr 2012 war kulinarisch äußerst spannend un gesundheitlich sehr erfolgreich. 12 Kilo sind weggeschmolzen (weitere 12 Kilo werden noch verschwinden müssen!), das Rauchen wurd eingestellt und meine Küche hat obwohl sie erst zwei Jahre alt ist, die ersten Abnutzungserscheinungen, aufgrund des regen Betriebes. Freunde waren oft bei usn zu gast zum essen und gingen alle glücklich und satt wieder nach Hause.

Wie im Jahr 2011 so fand auch am 31.12.2012 ein Silvesteressen bei usn statt. Es Tofunussbraten mit Knoblauchkartoffelpüree und Rosenkohl an Walnüssen. Es war so verdammt lecker, dass ich leider vergessen habe einen Teller zu fotografieren, allein der Nussbraten in der Form hat es auf meine Speicherkarte geschafft sowie der Nachtisch eine schwäbische Armenmahlzeit. Alte Brötchen und altes Brot in Reismilch aufgeweicht, geschnittene Äpfel und Nüsse hinzu. Mit Agavendicksaft süßen und ab in den Ofen. Total lecker und sinnvoll wenn ihr noch viel altes Brot bzw. alte vertrocknete Brötchen rumliegen habt. Diese ganzen Köstlichkeiten hat übrigens mein Freund zubereitet,d er wie ich immer mehr Gefallen am veganen Kochen findet. Es war phenomenal und ich kann euch allen raten bei der nächsten Familienfeier den Kochlöffel zu schwingen und dieses Gericht auszuprobieren. http://www.veganwelt.de/inhalt/kochen/k-rez-menues.html  Unter diesem Link findet ihr wundervolle Festtagsrezepte, ob für Ostern, Wiehnachten, Geburtstage oder einfach nur ein romantisches Essen mit eurer/m Liebsten.

Weitere leckere Sachen wurden gekocht wie ein Bandnudelnauflauf mit einer veganen Käsealternaive, die ich nur weiterempfehlen kann. Ein freund brachteuns aus dem Berliner Veganz den Vegourmet BIANCO mit und sowohl die Schmelzeigenschaft wie auch der Geschmack sind spitzenmäßig. Allerdings finde ich persönlcih, ist er wirklich nur zum Überbacken geeignet, als Brotschnittkäse schmeckt er furchtbar. ;) Die Bandnudeln waren von Barilla und mit Spinat versehen, dazu gab es allerhand grünes Gemüse (Erbsen, Bohnen, Brokolie) und eine vegane Bechamelsoße (Magarine, Mehl, Hafermilch, Hefeflocken und Gewürze) sowie Räuchertofu. Meinem Freund hat es äußerst gut geschmeckt. Genauso wie die Asiatischen Nudeln, die den Weg gestern auf unseren Mittagstisch fanden. Ein wirklich super einfaches und schnelles Gericht mit Mienudeln (die müssen nur 3-4 Minuten in Wasser eingeweicht werden), Lieblingsgemüse, Sojasoße, asiatische Wokgewürze und Tofu, welches ich vorher in Sojasoße mit den Wokgewürzen udn etwas Chilisoße mariniert hatte. Alles schön fleißig anbraten und schon ist es fertig und schmeckt viel besser, meiner Meinung nach, als beim Fast-Food-Asiatien.

Auch ein Salat mit Currydressing und frittierten Tofustreifen kann ich nur empfehlen. für das Dressing eine Orange auspressen udn den Saft mit Sojaöl udn Currypaste verühren etwas Salz und etwas Orangenschalenabrieb hinzu. Sehr lecker!

Heute hat dann mein Freund sich revangiert und eine extrem leckere Curry-Linsensuppe mit Curry-Zucchini-Bratling gezaubert. Curry wo das Auge hinreicht, alelrdings bin ich auch ein großer Fan dieser Gewürzmischung. Im Übrigen benutzen wir meistens grüne Currypaste, da wir diese vom Aroma her am meisten mögen.

Tofu-Nuss-Braten

Tofu-Nuss-Braten

grüner Bandnudelauflauf

grüner Bandnudelauflauf

Asia-Salat mit frittierten Tofustreifen

Asia-Salat mit frittierten Tofustreifen

schwäbische Armenmahlzeit

schwäbische Armenmahlzeit

gebratene asiatische Nudeln

gebratene asiatische Nudeln

Linsensuppe mit Currybratling

Linsensuppe mit Currybratling

Ich freue mich auf ein weiteres ereignisreiches und kulinarisches Jahr. Im nächsten Post werde ich das „neue“ Buch von Attila Hildmann Vegan für Fit rezensieren, natürlichen mit nachgekochten Rezepten sowie noch ein zwei andere vegane Koch- bzw. Rezeptbücher vorstellen. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne fröhliche Zeit!

 

PS: Kein neues Jahr ohne gute Vorsätze. Bis die nächsten 12 Kilo runter sind, gibt es für mich keinen tropfen Alkohol (außer in Form einer guten Rotweinsoße;).

Wer trotzdem nicht auf sein Gläschen verzichten will, dem empfehle ich ganz stark mal in der teegut Weinabteilung nachzuschauen ob er noch eine Infobroschüre ergattern kann. Teegut hat nämlich eine Broschüre erstellt in der sie ihre veganen und vegetarischen Weine auflisten! Spitzenmäßiger Zug wie ich finde!

In der Weihnachtsbäckerei

Soeben sind die letzten meiner Weihnachtsschätze aus dem Backofen gekommen und wurden mit leckerer zartschmelzender Zartbitterkouvertüre bestrichen.Weihnachtsplätzchen, Kokosmakronen und Lebkuchen – alles vegan. Der rohe Plätzchenteig für die Weihnachtsplätzchen wurde spontan zusammengemengt. Mehl, Zucker, Vanillezucker, einen Schwaps Sojamilch und ca. drei große EL Magarine sowie eine kräftige Portion Zimt ergaben zwei wunderschöne Bleche Plätzchen.

Das Rezept für die Kokosmakronen findet ihr unter diesem Linkhttp://www.vegancandy.de/rezepte/gebaeck/lebkuchen.html  , wobei ich es wesentlich verinfacht haben udn einige Zutaten weggelassen habe, unter anderem auch deswegen, weil ich persönlich kein Orangenat noch Zitronat mag.

Das Rezept für dei Kokosmakronen und noch viele weitere Leckereien zu Weihnachten findet ihr unter diesem Link: http://www.peta.de/web/veganebackrezepte.2910.html

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Einen schönen dritten Advent und eine fröhliche Backzeit!!!

Back-Attack!

Letzte Woche haben wir einen Freund, der auch Veganer ist und Geburtstag hatte, zum Essen eingeladen. In Jena gibt es ein Rastaurant welches omnivore, vegetarische und vegane Gerichte anbietet. Das Capitulare de villis  ist ziemlich klein, aber wirkt dadurch auch sehr schnuckelig. Betrieben wird es anscheinend von zwei Frauen, von der die eine mitten im Gastraum kocht, auf, so viel ich weiß, zwei Herdplatten (mehr konnte ich nicht erspähen!). Auf jeden Fall war es sehr interessant und äußerst lecker. Mein Freund hatte sich den vegetarischen marokkanischen Salat mit Couscous, Kichererbsen und allerlei Gemüse sowie Joghurtdressing bestellt, das Geburtstagskind hatte sich für Fencheln-Birnen-Gemüse auf Couscous (vegan!) entschieden und ich wählte die Pasta mit Kürbisragout (vegan). Alles war wirklich extrem LECKER!

 

Des Weiteren habe ich mich erneut an einer Lasange versucht und vor allem lag mir daran, meinen Hefschmelz zu verbessern. Ich denke, dass mir das durchaus gelungen ist, wie das Bild beweist. Meine Lasange sieht genauso lecker überbacken aus, als hätte ich dafür Käse benutzt und sie schmeckte auch noch gut, das ganze aber eben ohne Tierleid, ohne Käse. Lecker!

 

Dann hatte mich heute das Backfieber gepackt. Da ein weiterer Freund von uns Geburtstag hat und wir uns heute Nachmittag zum Käffchen treffen, habe ich veganen Apfelstrudel gebacken. Dafür auch das Rezept:

 

Blätterteig (fertig) (der große viereckige aus dem Kühlregal ACHTUNG: darauf achten, dass er ohne Butter und Ei hergestellt wurde!)

5-7 Äpfel

Mandeln (gehobelt) (100g)

Haselnüsse (gehackt) (50g)

Argavendicksaft (nach belieben)

Zitronenöl (einen Schwaps)

Vanillesojajoghurt (1-2EL)

Zimt (nach geschmack)

eine Prise Muskat

Magarine 2 EL

 

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel mit den Mandeln, Haselnüssen, Argavendicksaft, Joghurt sowie dem Zitronenöl vermengen. Eine Prise Muskat daran und Zimt je nach Geschmack. Den Teig ausrollen und mit der geschmolzenen Magarine bestreichen.

Die Füllung in die Mitte plazieren und in den Teig einrollen. Die Teigrolle ebenfalls mit der geschmolzenen Magarine bestreichen und leicht oben einschneiden (ACHTUNG: nicht zu sehr einschneiden, da sonst die ganze Suppe im Backofen ausläuft….Erfahrungswerte😉 !)

Backen bis braun und lecker. Mit Puderzucker bestreuen und je nach Lust Laune mit Sojavanilleeis (Kaufland!) oder Vanillesoße (biovegan) essen und schmecken lassen.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag!

 

 

 

Eine Extraportion Knoblauch die so schön hat geprickelt in meine Bauchnabääääl

Nach einem kleinen Denkanstoß von Claudia, habe ich mir gedacht, dass es vielleicht mal wieder ganz gut wäre einen Artikel zu schreibn.

1. Nein, ich habe nicht aufgehört vegan zu essen oder zu leben.

2. Ich hatte diesen Sommer aus beruflichen und persönlichen Gründen weder die Zeit noch ehrlich gesagt die Lust zu schreiben.

3. Es wird weitergehen. Da ja bald die Backsaison eröffnet ist, könnt ihr euch schon mal über vegane Plätzchenrezepte freuen. Mein großes Projekt: vegane Lebkuchen.

Wenn auch die Zeit zum Schreiben zu kurz war, so habe ich dennoch genügend Zeit zum Kochen gehabt. Hier und da mal etwas ausprobiert. Letzten Monat gab es mein erstes veganes Kloßessen mit Seitangulasch und Rotkohl, wie sich das eben in Thüringen gehört. Der Kloß ist geschwommen. Leider hatte ich da meine Kamera nicht zur Hand. Aber beim nächsten Mal wird es festgehalten.

Die Familie von meinem Freund scheint es nun auch endlich akzeptiert zu haben, dass ich mich und mein Freund zum großen Teil vegan ernähre. Zwei Familienfeiern standen an. Bei der einen gab es Brunch, wo man auch vegane Leckereien wie Antipasti, Gemüse, Reis, vegane Magarin (mit Veganblume), Marmelade, Obst etc. aufgetischt hatte. Die Soßen wurde extra serviert, so dass das gegarte Gemüse ohne Zweifel auch von uns gegessen werden konnte sowie auch eine vegane Tomatensuppe. Bei der zweiten Feier gab es ein festes Menü, auch für die Veganer😉 Mein Freund und ich bekamen als Vorspeise eine Tomatensuppe, als Hauptgang Wokgemüse mit Reis und als Nachtisch eine Obstplatte, die wir dann natürlich nicht mehr schafften. Wie man also sieht, legt sich da seine Familie richtig ins Zeug. Aber auch meine Familie scheint sich mittlerweile gut damit abgefunden zu haben, meine Mutter teilt seit neustem meine Leidenschaft für Italiener (zum Essen😉. Wenn wir Essen gehen, dann meistens zum Italiener, da ich dort Bruschetta und Spagetthi Aglio i olio essen kann. Es gäbe noch mehr vegane Pastaauswahl Napoli, Arrabiata, aber es geht doch nichts über eine Extraportion Knoblauch in heißem Öl.😉

Zu Weihnachten bin ich für das Essen verantwortlich. Zum ersten mal darf ich meine Familie (inkl. meiner Oma und meines Gehacktesbrötchen liebenden Onkels) vegan bekochen. *Freude*

Davon gibts dann natürlich Fotos. Im Moment habe ich noch keine Ahnung, was es geben wird, aber ich bin mir sicher, mir wird da schon was einfallen.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen meines Tomatencurrys mit Dinkelbratlingen.
Die Dinkelbratlinge habe ich als Mischung von demeter (fast) fertig gekauft und die MAsse dann vor dem Anbraten nur in Sesam gewälzt, damit es knuspriger wird. Der Reis wurde gekocht und mit Salz sowie Nelke abgeschmeckt.

Für das Tomatencurry braucht ihr:

Gemüse eurer Wahl (bei mir war es Mais, Lauchzwiebeln, Möhren, Erbsen, Blumenkohl, Zucchini, Paprika und Zwiebel)

Gemüsebrühe

Tomatensoße

Tomatenmark

grüne Currypaste

Sojasahne

Gewürze (Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer, Ingwer bzw. Asiagewürze)

Das Gemüse wir angebraten, anschließend mit Gemüsebrühe abgelöscht. Das Ganze wird ein wenig reduziert, anschließend gibt man Tomatenmark sowie die Tomatensoße dazu. Nun schmeckt man die Masse mit der grünen Currypaste (Achtung: weniger ist hier mehr!) und den Gewürzen ab, wobei das Lohrbeerblatt schon hinzugegeben werden kann, wenn man das Gemüse mit der Brühe ablöscht. Anschließend wird noch ein Schwaps Sahne hinzugegeben und fertig.

Ein einfaches Gericht, was super schnell zuzubereiten geht. Wie so oft habe ich keine Mengenangaben gegeben, da es a.) auf die Personenanzahl ankommt die ihr bekochen wollt, b.) auch nach dem eigenen geschmack geht und c.) ich auch nie irgendetwas abmesse, es sei denn ich probier es zum ersten Mal und bin mir völlig unsicher.

Mediterraner Nudelsalat und ein keksiger Bienenstich

waren mein Beitrag zur gestrigen Geburtstagsparty eines Freundes. Wie versprochen liefere ich euch heute das Rezept zum Salat, der auch wiedermal sehr gut ankam und tatsächlich aufgemümmelt wurde.

Ihr braucht folgende Zutaten

  • 500g Nudeln
  • 250g Cocktailtomaten
  • 100g Rucola
  • 2-3 TL Zitronenöl
  • einen guten Schwapps Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • Pfeffer, Salz, gemahlenen Knoblauch, Chili
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • weißer Balsamicoessig
  • 40g Pinienkerne

Zuerst werden die Nudeln in ausreichend Salzwasser gekocht. Nebenbei kann man dann das Dressing schon einmal vorbereiten. Dafür einfach einen guten Schwapps Olivenöl mit weißem Balsamicoessig, dem Saft einer halben Zitrone, der abgeriebenen Schale jener Zitrone sowie mit Zitronenöl vermischen. Zum Strecken des Dressings ein wenig Wasser hinzufügen und anschließend nach Belieben würzen mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Knoblauch und Chili. Meistens muss man dann, wenn man das Dressing dem Salat unterhebt sowieso nachwürzen. Ein paar Basilikumblätter und Stängel klein hacken und unter das Dressing geben.

Dann wenden wir uns den Cocktailtomaten zu, die halbiert werden. Der Rucola wird abgewaschen und grob gehackt. Die fertig gekochten Nudeln werden abgegossen und mit den Tomatenhälften sowie dem Rucola vermischt. Anschließend wird das Dressing untergehoben. In einer Pfanne werden die Pinienkerne angeröstet und schließlich ebenfalls unter den Salat gemischt. Am Ende wird der Salat fertig abgeschmeckt, eventuell muss er mit etwas Pfeffer nachgewürzt werden, damit sich ein schöner Kontrast zur  Säure der Zitrone bildet.

 

Mein Bienenstichkekskuchen war als solcher eigentlich gar nicht geplant. Da ich einen Gasherd habe ist der Teig nur sehr hart geworden, dennoch schmeckte er und wurde ebenfalls verputzt.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

Der Sommer ist vegan

Nach langer Sendepause, vielen eingefangenen Sonnenstrahlen, einem ordentlichen Sonnenbrand (den ich nicht mit Quark bekämpfte) und etwas Zeit zu entspannen, kann ich mich aber nun wieder gestärkt an die Tasten begeben und schreiben. Natürlich habe ich einiges auf Foto gebannt, von dem was ich in letzter Zeit gemacht bzw. erlebt habe.

Es wurde viel gekocht und geschlemmt. Freunde wurden eingeladen und, was mich ganz besonders erfreute, in Jena gibt es nun endlich veganes Eis. Im Fair Trade Kontor kann man sich veganes Softeis holen, was mit zwei Zutaten eigener Wahl, frisch zubereitet wird. Es ist nicht ganz billig aber superlecker!

Eines meiner Lieblingsgerichte, das viel gekocht wurde zu Hause, war auf alle Fälle gefüllte Paprika, ob mit Tofu, Couscous oder Reis gefüllt, es ist einfach total lecker, vor allem mit einer leckeren Tomaten-Ajvar-Soße.

Mein Gutster war so lieb, mich dann auch mit leckeren Blätterteigtaschen belegt mit Apfelrotweinkompott zu überraschen. Als veganes „Zaubereis“ beim Fair Trade Kontor habe ich übrigens Cashew und Banane gewählt und mitlerweile schmeckt mein Hefeschmelz so gut, dass ich auf veganen Käse beim Überbacken gut verzichten kann.

Im Cafe Grünschnitt gabs leckere Heidelbeercupcakes und veganen Guglehupf mit leckerem Dinkelmilchkaffee.

An veganen Käse habe ich mich dann doch wieder ran getraut und wurde erneut enttäuscht „Nagel VegiBelle“ ist für meinen Gaumen nix. Außen glitschig, innen fad, kommt der, nur von der Form an Feta erinnernde, vegane Käse daher. Die drei Euro kann man sich dann mal getrost sparen.

Heute abend geht es noch zu einem Geburtstag, wo lecker gegrillt wird. Da wird dann erstmal ein leckerer mediteraner Nudelsalat gemacht, dessen Rezept ich euch hoffentlich morgen online stellen kann. Wenn Zeit und Rat da ist entsteht vielleicht noch das ein oder andere Backwerk.

Für alle, die an diesem wunderbaren sonnigen Tag noch nicht wissen, was sie tun sollen, gibt es hier noch einen kleinen Link. Kim Wonderland hat beim „Perfekten Dinner“ teilgenommen und als einzige Veganerin in der Runde auch gewonnen. Wirklich sehenswert, vor allem die Seitanroulade sieht himmlisch aus!

Kim Wonderland Perfektes Dinner

Einen wunderschönen sonnigen Sommertag wünsch ich euch allen!

Bestimmt das Essen….

Übelkeit,Kreislauf,Schüttelfrost, meine derzeitige Situation ist alles andere als prickelnd. Zwei Sitzungen beim Arzt, der mir rät doch nochmal ein Ei zu essen. Ich lehne dankend ab. Urintests, Ultraschall: keine Gallensteine, super Leber, „Wunderschöne“ Schilddrüse und ne prima Aorta, Nieren auch ok, kein Harnwegsinfekt, keine Schwangerschaft, Blutbild kommt dann morgen…mein Arzt tappt im Dunkeln, dafür scheinen aber nahe Familienmitglieder und einige Freunde bzw. Bekannte genau zu wissen, was des Pudels Kern ist. „Das ist doch bestimmt wegen deiner Ernährung, da fehlen dir ja so viele Nährstoffe und Vitamine.“. Dem ein odewr anderen Onkel, der gern Dr. House schaut, fällt auf, bestimmt sind das die zwei essentiellen Aminosäuren die Veganer nicht mehr zu sich nehmen, davon hab ich schon gehört.

Nicht dass es mir seelisch schlecht ginge, im gegenteil, aber ich bin etwas enttäuscht, dass die Mehrheit der Menschen um mich herum auf meine Ernährungsweise als Auslöser meines Unwohlseins tippt, als auf Burn Out. Selbst Schwangeschaft lag ganz weit hinten im Feld der Möglichkeiten.
Morgen kommt mein Blutbild und meine Blutanalyse, die hoffentlich demonstrieren wird, dass alles in Ordnung ist. Man kann auch als Veganer überleben. Alles bis auf B12 ist durch andere Nahrungsmittel nicht tierischen Ursprungs supplementierbar, aber B12 steckt in vielen Multivitaminsäften oder Cornflakes, denen es zugesetzt wird. Auch alle essentiellen Aminosäuren werden durch eine vegane Ernährung geliefert.

Es gibt Kulturen vor allem im asiatischen Raum, die sich seit Jahrhunderten sich vegan ernähren und oh mein Gott, die Menschen haben aller omnivoren darwinistischen Theorien zum Trotz ÜBERLEBT!!!!!!
Ich denke mal, dass ich das dann auch hinbekomme, trotz kleinem Mageninfekt.

Einen schönen Abend euch!

Ich und die Milchsäure

nein, ich muss nicht stillen, alle Männer können beruhigt weiterlesen. Allerdings habe ich mich oft vor dem ein oder anderen Glas Oliven oder einer Packung Gnocchis oder Roggenmischbrot gewundert. Milchsäure….klingt nicht lecker, aber irgendwie auch nicht so, als ob das irgendwie mit reingehört. Vielmehr weil es mich stört lecker eingelegte Oliven mit Milch in Verbindung zu bringen. Aaaaaber nach eingängiger Recherche im Netz und dem Durchlesen einer recht wissenschaftlichen Chemieabhandlung bei Wikipedia, dem Durchforsten mehrer Foreneinträge in einschlägigen Austauschmedien sowie dem Rezipieren von einigen Produktanfragen, erlangte mein nun hoch erhitztes Gehirn endlich Einsicht. Aaaaalso:

1. Milchsäure heißt wohl Milchsäure, weil sie, na wer hätte es gedacht, in der Milch vorkommt und diese dort bei der so genannten Milchsäuregärung auch zuerst wohl entdeckt wurde, als irgendeine Sau seine Milch hat nachts stehen lassen, so oder so ähnlich. ;) 

2. Milchsäure entsteht durch Bakterien, weil die irgendwie Zucker fressen. So meine Beschreibung für debile Chemieversteher wie mich😉

3. Milchsäure ist wohl laut Aussagen der meisten Veganer im Netz zu 95% vegan, da die Herstellung von Milchsäure mittels Melasse oder andewrem Zucker viel günstiger bei der Herstellung ist, als die Isolierung dieser aus Molke.

Gut. Dem letzten Zweifler sei nahe gelegt, er möge sich an betreffende Firmen, wie Dittmann (die ein olivenmonopol meiner Meinung nach haben), wenden und ein PA (Kurzform für Produktanfrage) stellen. Da mir das zu aufwendig ist bzw. ich zu faul, lese ich meist nach erfolgreichem Googeln die bereits gestellten PAs in den einschlägigen Veganerforen durch. Ergebniss: Dittmannoliven sind vegan und dennoch teurer als die von K-Klassik.

Also wenn ihr euch net sicher seid und keine Produktanfrage (PA) im Netz findet, dann selbst eine machen oder auf ein anderes Produkt umschwenken. Dabei wünsch ich euch viel Spaß und einen schönen Start in die neue Woche. Ich mümmel jetzt erstmal Oliven!🙂

Leckers Teil

was mein Freund mir da am Sonntagnachmittag servierte. Selbstgemacht versteht sich, aus Blätterteig, Erd- und Himbeeren, Äpfeln und Schokotropfen. Lecker, lecker sag ich da nur und es zeigt auch mal wieder, vegan Backen ist gar nicht so schwer, auch für Omnis nicht, man muss nur ein wenig kreativ sein.:)

Entäuschend hingegen, wenn man in ein Lokal geht wo es schon kein veganes Gericht an sich gibt und dann aber auch der Salat nicht vegan ist. Angeblich hatten die guten Leute nur Joghurtdressing (ihr so genanntes Hausdressing), vermutlich aus der Flasche, wenn sich im gesamten Küchenbereich kein Essig und Öl sicher stellen lässt. Traurig, dass es sowas noch gibt.Dann gab´s halt ne Apfelschorlendiät und später Pommes am nächsten Imbiss, auch nicht grade toll, wenn auch lecker, aber gesund definitiv nicht sonderlich. Wobei ich mich über den ein oder anderen veganen Burger in Jena schon mal freuen würde, aber das ist wohl noch Zukunftsmusik.

Einen schönen Donnerstag wünsch ich noch und immer dran denken, in zwei Tagen ist Wochenende!

Grillsaison, Berlinausflug und Seitangulasch

Der Titel fasst grob zusammen, was sich in den letzten Wochen bei mir so abgespielt hat. Ich war im Urlaub und hatt kurz danach einiges auf Arbeit zu tun, so dass ich abends meist zu erledigt war, um noch was schriftliches zu Stande zu bringen. Dennoch habe ich fleißig gesammelt.

Als Vorbereitung zur Eröffnung der Grillsaison, wurd fleißig mariniert, geschnippelt, eingefettet und gewickelt, was das Zeug hielt. Vor allem die Maiskolben, von denen ich einen konventionell mit Magarine und Kräutersalz bestrichen und den anderen mit Kräutertapenade mariniert hatte, waren sehr sehr lecker. Mein veganer Kartoffelsalat kam bei unseren Gästen ebenfalls sehr gut an, was mir wieder zeigte, dass Pinienkerne mittlerweile zu meiner Geschmackswunderwaffe in der Küche zählen. Sehr lecker und eine ebenfalls gute Fleischalternative zum Grillen, die dabei noch leicht zu machen ist, sind „Gemüsebomben“. Dem ein oder anderen mögen diese unter Fetabomben bekannt sein, allerdings lässt sich der Feta hier auch aussparen. Einfach das Gemüse welches man am liebsten mag kleinschnippeln, dann mit Kräuternn und Öl oder einer fertigen Kräutertapenade mischen,nach Lust und Laune ein paar Kerne oder Nüsse dazu und dann gut in Alufolie einwickeln. Das ganze dann auf den Grill legen und schön durchziehen lassen, dass ganze ist dann wie eine kleine Gemüsepfanne und wirklich lecker.

Mein Urlaub führte mich zunächst nach Berlin. Vorher hatte ich mich bei Happy Cow über gute Essensmöglichkeiten und vegane Shops in unserer Hauptstadt informiert und stieß dabei auf den Laden Veganz, welcher Bäcker, Shop, Cafe und Open-Kitchen zugleich darstellt. Auf dem Hinweg kamen wir erstmal schön in einen Regenguss, so dass wir völlig durchnässt und tropfend ankamen.  Angekommen im Veganz bestellten wir Kuchen und Chai Latte, wurden mit Handtüchern versorgt und kamen mit dem Chef ins Gespräch. Das Konzept des Ladens hat mich wirklich beeindruckt. Vom Chef erfuhren wir viel über die im Shop angebotenen Produkte und über die Zutaten für die einzelnen furchtbar leckeren Kuchen- und Tortenstücke, die wir uns reinmümmelten. Anschließend lud er uns am nächsten Tag zum veganen Brunch ein und wir folgten dieser Einladung sehr gerne. Ich aß am nächsten Tag so viel ich konnte, nicht, weil ich sozusagen was für „mein Geld“ bekommen wollte, sondern weil ich alles probieren wolllte und es war wirklich fantastisch. Es gab Rohkostbrot aus Nüssen, Sojagyros und Rührtofu, unzählige ausgefallene Salate, Humus und weitere leckere Dips, lecker belegte Canapés u.v.m. Der Koch hatte sich selbst übertroffen, am besten schmeckte mir ein Desert, welches aus Chiasamen und einem Fruchtsalat bestand und sehr frisch und fruchtig schmackte, die Chiasamen gaben dem ganzen einen getreidigen Geschmack, was hervorragend harmionierte.

In Berchtersgarten war ich dann für eine Woche in einem Wellnesshotel im Urlaub. Ich hatte vorher schon dort angerufen, um abzuklären, ob es möglich wäre, dass ich abends beim Menü eine vegane Variante bekommen könnte und siehe da, es gab für mich eine vegane Vorsuppe, ein veganes Hauptgericht und lecker Obstsalat zum Nachtisch. Ich war glücklich und meine Waage auch, denn die hat mir heute verraten, dass ich bereits 7,7 Kilo seit dem 1. Januar abgenommen habe und ich kann euch verraten, ich esse und esse und esse und esse und genieße es einfach. So habe ich dann schließlich am Ostermontag für einen Freund gekocht, der der Meinung war das veganes Essen nicht sonderlich gut schmecken kann. Meine gefüllten Paprika und mein Seitangulasch haben ihn dann allerdings vom Gegenteil überzeugt und er leckte fast die Pfanne aus. Wieder einmal konnte ich also einen weiteren Freund zeigen,d ass die vegane Küche viele jkulinarische Möglichkeiten bietet.

Euch noch ein schönes Wochenende!!!!!